…aber heute nacht hat es mich beim Fernsehen eiskalt erwischt – und das bei der Hitze. So richtig erholen konnte ich mich wohl in diesen heißen naps nicht, anders kann ich es nicht erklären, dass ich so lange niedergelegen habe. Ich bin allerdings fast kaputter aufgewacht als ich ins Bett gegangen bin und insgesamt hat die monophase weit weniger Spaß gemacht bzw. fühlte sich weit weniger erholsam an, als die polyphasischen Pausen davor.

Ich möchte auf jeden Fall weg vom Nachtschlaf. Und ich denke ich habe dies zum größten Teil geschafft, nur wenn die naps am Tag nicht klappen, kann das natürlich nicht funktionieren. Gestern nachmittag/abend war ich wohl im typischen „Übermüdungsreservemodus“, d.h. ich war nicht fit sondern aufgekratzt von den schlechten naps der vergangenen 2 Tage. Und gegen 01:00 nachts ist dass dann urplötzlich rausgekommen und hat sich in diesem krassen oversleep entladen. Es zeigt noch einmal deutlich, wie wichtig “stick to the schedule“ ist. Polyphasischer Schlaf bringt eine Menge(!) Vorteile aber er hat die Einschränkung absolut korrekt auf seine Schlafpausen zurückzugreifen…

Ursprünglich hatte ich geplant, die tägliche Berichterstattung morgen, dem 14. Tag einzustellen und mich auf eine wöchentliche Meldung einzupendeln. Diesen Plan werde ich beibehalten. 1) weil ich an normalen Tagen nicht zu berichten habe und 2) weil ich – auch wenn der Blog gegenteiliges vermuten lassen könnte – inzwischen konditioniert bin und keine täglichen großen Erkenntnisse mehr erwarte.

Als ich mir den Blog heute revu passieren hab lassen, fiel mir auf, dass er zwar immer wieder von Fehlschlägen gezeichnet ist, im Großen und Ganzen jedoch deutlich wird, dass ich Ubermann soweit angenommen habe, dass ich unter gewöhnlichen Umständen damit leben kann. Für mich heißt es jetzt lernen, auch in ungewöhnlichen Situationen (wie diese Hitze z.B.) meinen polyphasischen Rhythmus einzuhalten und erstmal 1-2 Monate wirklich mit einem festen Plan ins Land gehen zu lassen. Ich habe eine Menge experimentiert und verbessert in diesen 2 Wochen und auch wenn ich von der Regelmäßigkeit der Anwendung öfter Rückschritte gemacht habe – insgesamt gesehen habe ich viel dazu gelernt und den für mich optimalen Rythmus gefunden. Und das war erklärtes Ziel der ersten 14 Tage.

Zum Schluss möchte ich alle eventuellen Leser darauf hinweisen, das dies keine weitere Blogleiche werden wird, wie ich sie im Zuge der polyphasischen Weiterbildung, zu Dutzenden im Netz gefunden habe. Die meisten Blogs enden nach ein paar Tagen, in der Phase der ersten Oversleeps. Manche halten sich eine, vielleicht zwei Wochen bevor sie aufgeben. Ich finde es dann immer schade nur noch verwaiste Blogs vorzufinden. Deshalb werde ich meine regelmäßigen wöchentlichen Updates fahren und mich auch weiter intensiv mit Ubermann und den Erkenntnissen dazu beschäftigen. Ich bin sicher ich werde in nächster Zeit noch auf einiges interessantes Material stoßen und vielleicht sogar eigene Theorien dazu entwickeln können. Außerdem möchte ich der erste sein, der es 365 Tage belegbar geschafft hat, mit dem klassischen Ubermann zu leben. Allein deshalb werde ich also auf jeden Fall updaten ;)

Danke an dieser Stelle an den Erfinder (bzw. die Erfinderin ;) ) von Uberman!

Eine Antwort zu “Der 13. Tag – Ich bin nicht abergläubisch…”

  1. Rastlose Ruhe sagte

    Hey Stay4Wake,
    da u.a. dein Blog eine große Motivationshilfe für mich gewesen ist überhaupt mal den Uberman auszuprobieren, wäre es schade wenn er einschläft. Aber ich vertraue da mal ganz auf deine Worte und bin gespannt auf die neuen Erfahrungen & Erlebnisse die du sammeln und posten wirst :)
    Großes Ziel, der erste mit einem Jahr Uberman zu werden, das du dir gesteckt hast, aber so eine Herausforderung birgt auch ‘ne Menge Motivation – viel Erfolg dabei!
    Vielen Dank auch nochmal für die hilfreichen Tipps ^^
    Cya RR

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