Der 11. Tag – Hitzetod
Sonntag, Juli 15, 2007
Vorweg:
Als ich diesen Blog angefangen habe, war der Text zum 1. Tag vor dem Graphen platziert. Das lag daran, dass ich die Einführung (den Text zum 1. Tag), quasi am 0. Tag geschrieben habe. Somit waren alle nachfolgenden Text _bisher_ immer a) eine Rückschau auf den vergangenen Tag und b) vom Titel her eine hypotetische Vorschau auf den kommenden.
Verwirrend, ich weiß. Da ich jedoch von der Vorschau her eigentlich immer das gleiche zu erzählen habe (^^) und die Rückschau wesentlich besser in einen Kontext setzen kann, wenn ich mich auf einen Graph davor beziehe, ändere ich dieses System ab sofort.
Dieser Text bezieht sich also auf die Ergebnisse des 11. Tages (Sonntag, 15.07.), zu dem ich bereits einen Graph eingestellt habe. Der Titel bezieht sich ebenfalls ab sofort ebenfalls auf den vergangenen Tag.
Die Nacht heute war – gelinde formuliert – mörderisch, nicht nur weil ich erstaunlich müde war (meine naps klappten aber auch sehr schlecht), es wurde auch sehr früh sehr heiß und es hatte sich vom Tag davor noch einige Hitze in meiner Dachgeschoßwohnung gehalten. Vielleicht hat es mit den Schlafpausen deshalb nicht so gut geklappt. Aus diesem Grund schmückt ab sofort auch ein leistungsstarker Ventilator meinen Raum, mit der Geräuschkulisse kann ich gut leben, ich hatte heute tagsüber sogar den Eindruck das monotone Brummen wiegt mich eher in den Schlaf. Fakt ist, heute war einfach so ein Tag zum in die Tonne kloppen und nicht wieder rausholen. Inzwischen bin ich wieder fit genug um zumindest voll Motivation diesen Blog zu schreiben aber diese Hitze will einfach nicht so richtig weichen.
Es erschöpft ungemein, wenn die wenigen Klamotten die man noch trägt am Körper kleben und man nicht richtig einschlafen kann weil es zu heiß ist, gleichzeitig aber diese drückende Schwüle einen schläfrig macht – oder sagen wir: antriebslos. Ich konnte mich nicht wirklich dazu aufraffen heute Nacht, meine to-do Liste abzuarbeiten, das mag mit ein Grund dafür sein, warum ich fast eingeschlafen bin. Ohne Beschäftigung sind 22 Stunden einfach öde. Und da kommt der Schlaf aus Langeweile ganz schnell. Im Moment ist es ein bisschen abgekühlt (32,2°C innen, ~ 28°C draußen) und ich hoffe das Thermometer fällt noch weiter. Der einzige Vorteil dieses warmen Wetters: der niedrigere Metabolismus des Körpers beim polyphasischen Schlaf (d.h. man friert eher) wird so ausgeglichen…der liebe Wettergott meint es in dieser Hinsicht aber ein bisschen zu gut momentan